Foto: Internet, Zugriff am 5.5.12

                                                                                 
04.05.2012
Wölfin im Milkeler Rudel besendert
Am Mittwoch, den 02.05.2012, wurde vom Wildbiologischen Büro LUPUS eine einjährige Wölfin (Jährlingsfähe) aus dem Milkeler Rudel (sächsisches Wolfsgebiet) gefangen und mit einem Halsbandsender ausgestattet. Der GPS-GSM Sender soll Daten zur Raumnutzung der Wölfe in Sachsen aber auch zum Abwanderungs- und Ausbreitungsverhalten von Wölfen in Deutschland liefern.
Die Aktion erfolgte im Rahmen eines gemeinsamen Projektes des Sächsischen Ministeriums für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) mit der Projektgruppe „Wanderwolf“, die aus der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V. (GzSdW), dem Internationalen Tierschutz-Fonds gGmbH (IFAW), dem Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) und dem World Wide Fund For Nature Deutschland (WWF) besteht.
Die 27 Kilogramm schwere Wölfin hat die wissenschaftliche Bezeichnung FT8 erhalten. Sie ist der zweite Wolf, der aktuell Daten an die Biologinnen von LUPUS sendet. Im Januar wurde ein weiblicher Welpe des Nochtener Rudels, FT7, mit einem Halsbandsender versehen und wieder freigelassen, nachdem sie nach einem Autounfall im Naturschutz-Tierpark Görlitz e.V. wieder gesund gepflegt worden war.
Für Rückfragen: 
Markus Bathen, NABU-Wolfsexperte, mobil 0172-6453537 
Im Internet zu finden unter www.NABU.de/Wolf