Heute morgen, Samstag, den 2. Juli haben sich 9 fleißige, selbstlose NABU-Engagierte auf den Weg zu einem sehr verschmutzten Abschnitt des schönen Speyerbachs gemacht. Wir trafen uns um 9 Uhr bei Aldi in der Martin-Luther-Straße, nachdem wir alles organisiert hatten: die untere Naturschutzbehörde informiert und um den Segen gebeten (durch Herrn Baldermann auch bekommen), einen Anhänger vom Bauhof besorgt, wasserdichte Arbeitskleidung wie Anglerhosen, Handschuhe und Gummistiefel gekauft – und vor Ort den Marktleiter des Supermarktes eingeweiht.
Wir bearbeiteten einen Bachabschnitt von ca. 100 Metern – zwischen der Winzinger Wasserscheide und der Holzbrücke.

Bilanz
Insgesamt schleppten wir im Laufe des Morgens ca. 600 kg Unrat (gewogen auf dem Wertstoffhof) aus Bach und Bachrand in Tüten und Eimern zum Anhänger.
Was sich da so alles im Gewässer fand, war unfassbar: ein Fahrrad, ein PC-Monitor, ein Vorhang, unzählige Glas- und Plastikflaschen, Pfannen, ein Bauschild, zahlreiche Kleidungsstücke, unglaublich viel Müll und Dreck – alles durch menschliche Wesen dorthin gelangt.
Als der Hänger voll und die Knochen müde wurden, fuhren wir den ganzen Müll – nach einer kurzen Stärkung für Leib und Seele – direkt auf den ESN-Wertstoffhof der Stadt Neustadt, wo wir dankenswerterweise alles problemlos entsorgen konnten (schön getrennt selbstverständlich). Alles in allem kam man uns dort sehr entgegen.
Um halb 12 Uhr schaute sogar jemand von der informierten Lokal-Presse auf dem Fahrrad vorbei (wie Umweltbewusst!), um einen Bericht der Aktion in der Zeitung zu schreiben.

Erschöpft, aber zufrieden beendeten wir die Aktion um 12 Uhr, wissend, dass wir der Umwelt und unserer geschätzten Natur mal wieder einen guten Dienst erwiesen haben.
Ein dickes Lob an all die tollen, umweltbewusst agierenden Helfer. Euch gebührt aller Respekt und Dank, dass Ihr keine Mühen und Nässe gescheut habt!