Wir haben im Auftrag der Stadt im Bereich der Großlache (Geinsheimer Wald) einen Pegel zur Langfristdokumentation der Wasserstände montiert. Eisig kalt war es, aber schön 😉 Der 100 cm lange Pegel wurde auf ein 160 cm langes Winkeleisen geschraubt.
Schon letztes Jahr haben wir am Ostrand der Großlache einen professionellen, genau eingemessenen Höhenbolzen gesetzt, sodass wir zusammen mit den schon zuvor gesetzten Pegeln (Golfclub, Hausgraben-Brücke B39) einen immer besseren Überblick auf dieses genial Wasser geprägte Gebiet bekommen!

Die Großlache liegt direkt westlich neben der Hausgrabenmündung, ein fantastisches Amphibienlaichgebiet mit überregionaler Bedeutung. Hier engagiert sich schon seit Jahren die GNOR vorbildlich. Wir hoffen, dass durch unsere künftige Wasserausleitung an der Fronmühle ein optimales Wassermanagement auch für dieses Gebiet erreichen können!

Durch langjährige, intensiv betriebene Gewässer“pflege“ wird der ca. vor 200 Jahren begradigte Kropsbach durch hohe Uferwälle vor allem auf der Nordseite daran gehindert, die Großlache direkt mit Wasser zu versorgen!     

Auf dem Weg in tieferes Wasser
Die Pegelmesslatte wird mit Vorschlaghammer in den Schlamm gewummert und mit Hilfe einer Wasserwaage senkrecht ausgerichtet 
Gigantisch der riesige Wurzelteller einer umgestürzten Pappel am Rand der Großlache: ca. 6 Meter Durchmesser! Ziemlich in der Mitte des Wurzeltellers ist ein Vogelnest zu erkennen. Durch den Wurzelteller kann leider viel weniger Wasser als früher durch den Hausgraben in die Großlache einströmen!