Am 24. Februar nutzten wir die Kälte aus und machten uns mit Leiter, Eimern und Handschuhen auf den Weg in den Neustadter Rosen- und Kriegergarten. 

Dort leeren und kontrollieren wir jedes Jahr unsere Nistkastenreihe. So wissen wir, wie die Kästen angenommen werden. Dieses Jahr gab es dabei eine kleine Ernüchterung für uns: Nur etwa die Hälfte der Kästen wurde im Vorjahr angenommen, wohingegen sonst immer alle Kästen bis auf einen angenommen wurden. Ausgerechnet der Kasten, der zuvor nie angenommen wurde, beherbergte dieses Mal ein Brutpaar. Eine Aufmunterung war für uns, dass in den angenommenen Nistkästen die Bruten größtenteils erfolgreich waren. Es sind also Junge geschlüpft. Darauf deuten Daunenfedern und Reste von Eierschalen im Nest hin. Gebrütet haben vor allem Kohl- oder Blaumeisen. Wir hoffen, dass in diesem Jahr im Frühling wieder wie zuvor viele Meisenpaare in den beiden Stadtparks brüten.

Was wohl hinter der Tür steckt?
Das ganze Team