Zusammen mit Hr Weinheimer (Forst Neustadt), Herr Hünerfauth (Umweltabteilung) sowie dem Jagdpächter (Hr Nett) haben wir heute den südlichen Bereich des Projektgebietes besichtigt. Insgesamt ist die wiederbelebte Gewässerachse ca. 3.5 km lang.

Übersichtskarte des NABU Neustadt/Weinstr.: links oben (dunkelblau) die neu genehmigte Gewässerachse („Altbach“). Das überschüssige Wasser fließt nördlich des Gewerbegebietes „Altenschemel“ in den Erbsengraben (weiße Linie) zurück und kommt daher auch der Wiedervernässungsmaßnahme „Reaktivierung des Ur-Erbsengraben/Erbsenbach/Der Fluß“ zugute! „Der Fluß“ (sog. Ur-Erbsengraben) zweigt östlich des Gewerbegebietes ab und ist in dieser Karte als dicke hellblaue Linie mitten im Speyerbach-Schwemmfächer zu erkennen (teils schematisierte Darstellung). 

Die Bilanz war aus Sicht der Forstabteilung durchweg positiv! In geeigneten Bereichen wird sogar eine Erweiterung der Maßnahmen angestrebt.

Die Senken bzw. Geländerinnen sind mittlerweile wie gewünscht vernässt, allerdingt hat der Jagdpächter aus verständlichen Gründen darum gebeten, in der Nähe von zwei Hochsitzen einige Holzbohlen über drei Gräben zu legen, damit das Gebiet auch ohne Watstiefel erreichbar bleibt. Diesem Wunsch sind wir noch heute umgehend nachgekommen und haben kräftige Baudielen verlegt. Wir danken allen beteiligten Akteuren für die sehr gute Zusammenarbeit und die Geduld zur Umsetzung unserer Ideen!

Einer von drei vernässten Gräben, die wir mit Bohlen bestückt haben

Von r.n.l.: Peter Scheurer (NABU), Hr Weinheimer (Forst Neustadt), Herr Nett (Jagdpächter), Hr. Hünerfauth (Umweltabteilung Stadt Neustadt) sowie die Praktikantin der Umweltabteilung. Im Hintergrund die reaktivierte alte Bachachse südlich der Jagenlacke, kurz vor der Einmündung in den Erbsengraben. Das Wasser fließt hier unter dem Radweg Neustadt-Speyer durch.