Am Samstag, den 16 . Juni 2012 fand der 14. Geo-Tag der Artenvielfal mit der diesjährigen Hauptveranstaltung im Dahner Felsenland statt. Ziel war, längst verschollen geglaubte Arten in einer der größten Feldforschungsaktionen in MItteleuropa zu entdecken und zu dokumentieren.

Innerhalb von 24 Stunden sollten in einem selbst festgelegten Gebiet möglichst viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten entdeckt und erforscht werden. Gesucht werden konnte überall – im Schulgarten, auf der Wiese, im Feldgehölz, am Flussufer oder in der Kiesgrube.

Das diesjährige Reportage-Thema lautete „Grenzgänger, Überflieger, Gipfelstürmer: Wie Tiere und Pflanzen sich verbreiten“. Gemeinsam mit Partnern und Forschern gingen wir der Frage nach, wie sich Arten neue Lebensräume erschließen und welche Grenzen es dabei gibt.

Für die eigene Arten-Suche hatte GEO Ort und Partner gefunden: gemeinsam mit der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz, dem Verein Naturpark Pfälzerwald e.V. und SYCOPARC (Parc Naturel Régional des Vosges du Nord) nahmen Reporterteams das grenzüberschreitende UNESCO-Biosphärenreservat Pfälzerwald – Vosges du Nord unter die Lupe (weitere Informationen zum Untersuchungsgebiet finden Sie in Kürze unten im Kasten „Presseinformationen 2012“).

Die Hauptveranstaltung zum 14. GEO-Tag der Artenvielfalt fand am 16. Juni 2012 mit rund 100 geladenen Experten aus ganz Deutschland statt.

Der diesjährige Kooperationspartner, die Heinz Sielmann Stiftung, engagierte sich im Rahmen des GEO-Tags u.a. bei der Veröffentlichung der Sonderbeilage (in der Septemberausgabe) und beim Schülerwettbewerb.

Bei den Veranstaltungen der vergangenen Jahre wurden regelmäßig verschollen geglaubte Arten wiederentdeckt und damit ein wertvoller Beitrag zur Erhaltung und Dokumentation der Tier- und Pflanzenwelt geleistet. Im Jahr 2011 beteiligten sich rund 25 000 Naturfreunde in über 600 Aktionen, darunter zahlreiche renommierte Zoologen und Botaniker. Doch nicht nur Experten waren gefragt: Jeder, der sich für die Natur und deren Schutz interessiert, konnte mitmachen. Kindergärten, Schulen, Universitäten, Behörden, Vereine, Naturschutzverbände und andere Organisationen, aber auch Firmen und Einzelpersonen sind aufgerufen, auch im nächsten Jahr einen eigenen GEO-Tag der Artenvielfalt zu organisieren und Begleitaktionen direkt in der eigenen Umgebung zu starten. Materialien finden Sie unter „Informationen zum Mitmachen“.

Es wurde ein reichhaltiges Besucher- und Exkursionsprogramm angeboten, begleitet von Experten und Sachverständigen wie Pilsexperten,Förstern, Biologen, Falkner, Umweltpädagogen u.a.

Wir als Vertreter des NABU Neustadt nahmen an folgender Exkursionteil:
10:30 Geländeexkursion „Mummelsköpfe“, Kernzone im
Biosphärenreservat Pfälzerwald/Nordvogesen | Treffpunkt
Parkplatz Biosphärenhaus; eine Weiterfahrt ist nötig, Dauer 3-4
Stunden; für geländegängige Menschen ab 10 Jahre geeignet Dr. Thomas Sprengel, Klaus Germann.

Anschließend besuchten wir den Bauernmarkt, sprachen mit diversen Experten, hielten auch am NABU-Stand, und – last but not least – ließen wir es uns nicht entgehen, das Museum im Biosphärenhaus zu besichtigen und den Baumwipfelpfad zu besteigen. Den Abschluss des Tages bildeten für uns zwei Rutschpartien mit der Rutsche aus schwindelnder Höhe.

Schee und interessant wars! Das Wetter spielte auch mit. Bist du das nächste Jahr dabei? Auch für Kinder gut geeinget!