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Über viele Jahrzehnte hat ein aufgeschütteter Wegedamm den großen Erlenbruch nördlich der B39 zweigeteilt. Hier wird das Verbindungsrohr verlegt, damit künftig auch der westliche Teil von der verbesserten Wasserzufuhr profitieren kann. Foto: Peter Scheurer, Haßloch

Nachdem das vom NABU NW initiierte Plangenehmigungsverfahren zur Reaktivierung der Geinsheimer Erlenbrüche erfolgreich durchlaufen wurde, war in der letzten Woche vier Tage lang der große Baggereinsatz angesagt (danke an Peter und Wolfgang für die tolle Unterstützung!).

Der größere Erlenbruch zwischen B39 und Mitteltrumm wurde mit Hilfe von zwei 6 m langen Rohren aus Polypropylen an die schon reaktivierten Wasserachsen angeschlossen. Ein ehemaliger Forstentwässerungsgraben wurde zum künftigen Bewässerungsgraben umfunktioniert und durch die Neuanlage eines weiteren Grabens Richtung Osten auch der 0.6 ha große Erlenbruch am Radweg angeschlossen, der in den letzten Jahren fast gar kein Wasser mehr hatte.
Die Achse Nellenbach/Woogwiesgraben ist dadurch um weitere 450 m nach Südosten verlängert, der Wasserspiegel liegt jetzt unmittelbar nördlich der B39 an. Der nächste Schritt ist die Unterquerung der B39 mit Hilfe eines hydraulischen Bohrpressverfahrens (ein Stahlrohr mit 60 cm Durchmesser und ca 25 m Länge wird unter der Straße durchgepresst, ohne dass der Verkehr auf der B39 beeinträchtigt wird), Ziel ist dann die Großlacke mit einer Fläche von 4.5 ha.